|
|
|
|
Pressemitteilung
|
|
|
Interview
mit Preisträgerin Franziska Matzdorf,
Hallo Franziska, Du hast an dem Schüler - Predigt- Wettbewerb der Ev.- Luth. Bernogemeinde Schwerin teilgenommen.
Du kommst aus Prenzlau. Wie hast Du von dem Projekt erfahren?
Meine Oma hat von dem Predigtwettbewerb im Radio gehört und mir davon berichtet. Dann habe ich im Internet recherchiert,
Kontakt zur Bernogemeinde aufgenommen und im Sommer 2008 meinen Beitrag eingereicht.
Das Thema des Wettbewerbs lautet "Leben - Welchem Stern folgst Du?". Was bedeutet dieses Thema für Dich?
Für mich war dieses Thema sehr „lebensnah“. Nach meinem Abitur möchte ich ein Theologiestudium beginnen. Da erklärt es sich
von selbst, dass mein Leben vom Glauben bestimmt ist. Das Thema hat mich irgendwie angesprochen und ich konnte meine
Erfahrungen, die ich mit Menschen aus meiner Kirchengemeinde gemacht habe, Dinge, die ich durch die Arbeit in der Kinder-
und Jugendarbeit, aber auch in der Gemeindearbeit gelernt habe, verarbeiten. Und dabei immer wieder an Menschen zurückdenken,
die mich auf meinem Weg begleitet haben und die mir ein stückweit gezeigt haben, was es heißt zu Glauben und welche Kraft
der Glaube mir für mein Leben gibt.
Welche Ansprüche stellst Du selbst an eine gute Predigt?
Eine Predigt muss für mich so ausgerichtet sein, dass sie mich in meinem Leben, in meinem Alltag anspricht, dass Gottes Wort
für mich, in meinem Alltag spürbar und lebendig wird. Sie muss den Menschen, die sie hören, zeigen, dass Gottes Wort, die
Bibel kein altes, verstaubtes Buch ist, sondern ganz aktuell in mein Leben, in meine Beziehungen passt. Sie muss mir zeigen,
dass ich mich egal in welcher Situation ich mich befinde, von Gott verstanden und angenommen fühle.
Und wenn mir dann die Worte der Predigt vom Sonntag, in der Woche, in irgendeiner Situation wieder in den Sinn kommen, dann
war sie besonders gut! :)
Wie war es für Dich, nun eigenständig eine Predigt zu schreiben?
Es war eine besonders schöne Erfahrung, meine Gedanken über den Glauben, über meinen „Glaubensweg“ in Form einer Predigt
aufzuschreiben. Mein Glaube an Gott hat sich eigentlich durch die Musik entwickelt. Bei dem damaligen Pfarrer meiner
Kirchengemeinde habe ich das Spielen einiger Musikinstrumente gelernt und bin über die Musik in die Gemeinde und auch in den
Glauben an Gott gewissermaßen hineingewachsen. Die Musik ist für mich zu einem unverzichtbaren Bestandteil in meinem Leben
geworden, durch die mein Glaube in ganz besonderem maße gewachsen ist. Damit war eine Predigt etwas ganz neues für mich.
Du wirst Deine Predigt im Gottesdienst am 11.01.09 in der Bernogemeinde vortragen. Bist Du schon aufgeregt?
Was wünschst Du Dir von den Zuhörerinnen und Zuhörern?
Durch meine ehrenamtliche Arbeit in meiner Kirchengemeinde stehe ich oft vor Zuhörerinnen und Zuhörern und so hält sich
meine momentane Aufregung noch in Grenzen.
Besonders schön wäre es natürlich, wenn die Zuhörerinnen und Zuhörer durch meine Predigt, in der ich versuche die Wirkung
des Glaubens auf mein Leben zu zeigen, angeregt werden, über ihre eigene Beziehung zu Gott und ihren Glaubensweg nachzudenken.
Was denkst Du? Hat dieser Wettbewerb Dich in Deinem Glauben und Deinem Nachdenken über das Leben weitergebracht?
Ich bin sehr dankbar für diesen Predigtwettbewerb. Er hat mich dazu bewegt, auf meinen bisherigen Lebensweg zurückzublicken
und mich über meinen Glauben sprechen lassen, wie zuvor noch nie. Es hat mir gut getan, meinen Glauben und mein Leben bis
zu diesem Punkt einmal zusammenzufassen und nun darauf zurückschauen zu können, auch wenn natürlich nicht alles davon in der
Predigt verarbeitet werden konnte. Ich denke, es ist wichtig auch als junger Mensch über seinen Glauben nachzudenken,
um anderen davon erzählen zu können. Dazu bietet der Predigtwettbewerb die perfekte Gelegenheit.&xnbsp;
|
|
| |
|
Die Gewinner und Ausgezeichneten
des Schüler – Predigt – Wettbewerbes
In der Altersgruppe I (8- 12 Jahre) gab es insgesamt 12 Beiträge.
Durch die Jury wurden ausgezeichnet:
Horenz Ole, Schwerin (Nils Stensen – Schule) 11, Sonderpreis
Hinzpeter Tobias, Schwerin (IGS Bertolt Brecht) 12, 3. Platz
Pandzic Mirela, Schwerin (IGS Bertolt Brecht) 10, 2. Platz
Oganesjan Sonja, Schwerin (IGS Bertolt Brecht) 10, 1. Platz
In der Altersgruppe II (13- 16 Jahre) gab es insgesamt 19 Beiträge.
Durch die Jury wurden ausgezeichnet:
Fritsch Aurienia, Schwerin (IGS Bertolt Brecht) 16, Sonderpreis
Tobold Josephine, Egestorf (Gymnasium Salzhausen) 14, 3. Platz
Janz Lisa- Marie, Raben Steinfeld (IGS Bertolt Brecht) 14, 2. Platz
Wagner Sophia, Schwerin (Waldorfschule Schwerin) 13, 1. Platz
In der Altersgruppe III (17- 21 Jahre) gab es insgesamt 17 Beiträge.
Durch die Jury wurden ausgezeichnet:
Stahn Markus Herren Steinfeld (Zivi, Katholische Grundschule) 20, Sonderpreis
Riedel Katharina, Oelixdorf (Schülerin) 17, Sonderpreis
Möckel Lydia, Schwerin (IGS Bertolt Brecht) 18, 3. Platz
Franz Janina, Allendorf / Lumda (FSJ) 20, 2. Platz
Matzdorf Franziska, Prenzlau (Abiturientin) 18, 1. Platz
|
|
| |
|
Informationen rund um die Feierliche Preisverleihung
Schirmherr: Christian Fremy, Moderator beim Radiosender N JOY
Förderer:
Evangelisch – Lutherische Bernogemeinde Schwerin
Evangelisch - Lutherische Landeskirche Mecklenburgs
Vereinigte Evanglisch – Lutherische Kirche Deutschlands
Fachliche Begleitung und Schirmherrschaft:
Theologische Fakultät der Universität Rostock, Dekan Professor Dr. Thomas Klie
Projektleitung / Konzeptgruppe:
Pastor z.A. Ralf Schlenker
Jörg Stahn
Dr. Marina Hornig
Ursula Schumacher
Susanne Kirstein
Susanne Herweg
Mitwirkende bei der Preisverleihung:
Moderation: Christian Fremy
Referat: Professor Thomas Klie
Inhaltliche Leitung: Pastor z.A. Ralf Schlenker
Technische Leitung: Jörg Stahn, Peter Goosman
Musik:
Band Jayjay and friends (Leitung: Jörg Stahn)
Gemischter Chor der Astrid Lindgren Schule und der IGS Bertolt Brecht (Leitung: Peter Metzler)
Texte: Lydia Möckel, Abiturientin an der IGS Bertolt Brecht
Filmteam: Joachim Schönmehl (Leitung)
Versorgung: Hauswirtschaftskurse der IGS Bertolt Brecht unter Leitung von Frau Schüler und Frau Schattschneider
Gäste:
Sozialministerin des Landes Mecklenburg Vorpommern Manuela Schwesig
Oberbürgermeisterin der Stadt Schwerin Angelika Gramkow
Landessuperintendent Dr. Karl- Matthias Siegert
Landespastor für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Roland von Engelhardt
Propst Holger Marquardt
Wir danken folgenden Firmen für die Unterstützung:
Agentur FACHWERKLER
Buchhandlung Schoknecht
Zitat aus der Predigt von Franziska Matzdorf:
„Es gibt also viele Sterne, die am Nachthimmel leuchten. Aber einer ist besonders groß und leuchtet besonders hell,
weil er für uns leuchtet, für uns alle. Dieser Stern leuchtet uns den Weg, es ist der gleiche Stern,
dem vor 2000 Jahren schon die Weisen aus dem Morgenlande folgten und dem wir heute immer noch folgen dürfen.
Ich habe diesen Stern für mich gefunden und ich denke viele von Ihnen auch. Es ist Jesus Christus, der uns sagt
„Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des
Lebens haben.“ Ich habe und möchte mein Leben nach diesem Stern ausrichten.“
Für weitere Informationen steht Ihnen Pastor z.A. Ralf Schlenker gern zur Verfügung.
(Tel. 0173 4575173 oder r.schlenker@bernogemeinde.de)
Links:
www.bernogemeinde.de
www.kirche-im-aufbruch.de
www.fachwerkler.de
www.schoknechtbuch.eu
www.gesamtschule-schwerin.de
www.jayjay-and-friends.de
|
|
| |
|
|
|